Sportarten und alternative Therapieverfahren. Adressen, Termine und Anzeigen von Kursen, Ausbildungen, Seminaren und anderen Veranstaltungen.
Naturheilkunde alternative Heilmethoden Gesundheitswesen Medizin Sportarten Erfahrungsberichte Übungen Entspannung Wellness Video Audio Hören
 
0
Sterbebegleitung

Sterbebegleitung

Obwohl die meisten Menschen gerne zu Hause sterben würden, ohne eine hochtechnisierte Apparatemedizin, die das Sterben zwar verzögern, nicht aber aufhalten kann, werden sie meist in Krankenhäuser und Pflegeheime eingeliefert. Viele davon kurz vor ihrem Tod. Früher sind die Menschen in Anwesenheit der ganzen Familie gestorben. Dafür fehlt heute den meisten die Zeit. Die Familien sind oft überfordert, haben Angst den Kranken nicht richtig versorgen zu können und mit seinen Schmerzen nicht zurecht zu kommen. Auch traut sich heutzutage kaum noch jemand zu, die Verantwortung für einen Sterbenden zu übernehmen. Dabei kann ein Großteil der Menschen bei entsprechender Pflege durchaus auch in den eigenen vier Wänden dem Lebensende entgegen treten. Die Sterbebegleitung ist mit Angst verbunden, mit Traurigkeit, Enttäuschung, Verzweiflung, Wut und Abschiednehmen.

Sterbebegleitung heißt aber auch, sich um die Angehörigen des Kranken zu kümmern.

Sterben

Sterben ist ein spannungsgeladener aber auch einzigartiger Lebensabschnitt, verbunden mit körperlichem Verfall und Siechtum. Wir sollten den Tod akzeptieren lernen damit er in unserem Leben seinen Schrecken verliert. Nichts und niemand vermag den Tod aufzuhalten.

Sterbebegleiter

Sterbebegleiter stammen meist aus Pflegeberufen und sind in der Regel ausgebildete Fachkräfte. Es sind Personen, die Sterbende bis zum Eintritt des Todes pflegen, trösten und deren Schmerzen lindern. Während ihrer Ausbildung werden ihnen Kenntnisse über das Sterben, Schmerztherapie, sowie über Verwaltungsvorgänge wie das Ausstellen von Beerdigungsurkunden vermittelt.

Auf der anderen Seite sind sie für den Kranken der Halt den er braucht, das soziale Glied zum Leben, die Hoffnung, der Ruhepol. Und auch wenn sich alte Menschen dem Umfeld nicht mehr so gut mitteilen können, können wir sicher sein, sie sind sich ihrer Obhut bewusst. Worin die Motivation auch liegen mag, sich professionell oder ehrenamtlich mit Kranken und Sterbenden abzugeben, oder warum Sie sich auch immer dafür entschieden haben sich selbst um Ihren Angehörigen zu kümmern - eine der existentiellen Grunderfahrungen dürfte das Gefühl tiefer Erfüllung sein. Alle sind auf Grund ihrer Arbeit näher am Leben dran, als andere! Sie sind es, die eine schwere Zeit zu ertragen helfen; sie sind es, die Schmerzen lindern und Trost spenden; ohne sie würde der soziale Kontakt auf ein Minimum verkümmern. Sie sind während dieser Zeit das Bindeglied zur Außenwelt.





Autor:   Michele DeVivo
Gesehen:   2816
Druckansicht   display printable version
Artikel empfehlen   recommend article
0 Kommentar/e   write comment
Erfahrungen einsenden   write comment
Top Artikel   Bewertungssterne
Artikel bewerten:



0
0