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Omega-Fettsäuren

Omega-Fettsäuren

Der Körper kann Fette, die er braucht, durch die Nahrungsaufnahme teilweise synthetisieren. Menschen und Tiere können keine Omega-3-Fettsäuren, Omega-6- oder Omega-9-Fettsäuren bilden. Hierzu sind nur Pflanzen in der Lage. Omega-Fettsäuren sind für den Menschen lebensnotwendig (essentiell) und müssen daher über die (pflanzliche) Nahrung aufgenommen werden. Gebildet werden sie zwar in Pflanzen, gelangen über das pflanzliche Tierfutter jedoch auch in die tierischen Fette.

Eine ausreichende Versorgung mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren ist für die Gesundheit des Menschen von grossem Nutzen und kann den gesundheitlichen Zustand positiv beeinflussen. Durch ausreichende Einnahme werden Herzkrankheiten und der Arteriosklerose vorgebeugt, ferner konnte auch eine Verringerung von Magen-Darmgeschwüren beobachtet werden. Die antiallergische und bronchialerweiternde Wirkung ist ebenfalls erwiesen.

Die Alpha-Linolsäure aus der Omega-3-Familie (ALA), ist in vielen Gemüse- und Obstsorten, vorwiegend in Bohnen und Früchten enthalten. Eine stärker konzentrierte Menge dieser Fettsäure finden wir in Ölsorten, wie z.B. im Canola-, Leinsamen-, Soja-, Walnuss- und Weizenkeimöl. Mais-, Saflor- und Sonnenblumemöl weisen einen geringeren Bestandteil von ALA auf. Omega-6-Fettsäuren, wie z.B. die Gamma-Linol-Säure (GLA) ist in vereinzelten Ölen enthalten, wie z.B. im schwarzem Johannisbeer-, Borretsch-, Nachtkerzen- und im Hanföl.

Definition

Bei den Omega-Fettsäuren handelt es sich um ungesättigte Fettsäuren. Als Klassenname dient der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets (Omega), da bei diesen Fettsäuren - gezählt vom Methylende der Fettsäurekette - das jeweils erste nicht komplett abgesättigte Fettsäuremolekül unverrückbar positioniert ist. Diese 1. Doppelbindung haben Omega-Fettsäuren am 3., 6. oder 9. Kohlenstoffatom (C-Atom). Je nach Länge der Fettsäurenkette sind dann im Abstand von jeweils 3 C-Atomen weitere Doppelbindungen eingefügt.

Bezeichnung Kettenlänge und Zahl der Doppelbindungen Wichtigste Nahrungsquellen

Linolensäure (Omega-3-Fettsäure)

C 18:3
Portulak-Kraut, Kopfsalat, Brokkoli, Spinat, Marine, Pinto- od. Limabohnen, (getrocknete) Erbsen, Leinsamen (53-62%), Canola (11%), Walnuss (10%), Weizenmikrobe (7%), Sojabohne (7%), Leinsamenöl, Canolaöl, Weizenkeimöl, Leinöl, Walnussöl, Sojaöl, Rapsöl
Eicosapetensäure
C 20:5
Seefische (z.B. Makrele, Lachs, Hering, Sardine, Thunfisch)
Docosahexaensäure
C 22:5
Seefische
Linolsäure (Omega-6-Fettsäure)
C18:2
Borretschöl (42%), Hanföl (19%), Öl der schwarzen Johannisbeere (17-18%), Nachtkerzenöl (8-10%), Distelöl, Maiskeimöl, Sonnenblumenöl
Arachidonsäure
C 20:4
Schweinefleisch, Milch

Gehalt an verschiedenen Omega-Fettsäuren in Ölen und Lebertran (g/100g)
:

Ölsorte Ölsäure Linol- säure Linolen- säure Eicosa- pentaen- säure Docosa- hexaen- säure
Olivenöl
75,5
10,5
0
0
0
Weizenkeimöl
15,1
54,8
6,9
0
0
Leinöl
20,2
12,7
53,3
0
0
Lebertran
51,2
5,8
0,7
9,8
9,5
Fischöl
28,3
17,5
0
17,8
11,6

Ein günstiges Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren kann in erster Linie durch regelmäßigen Verzehr von Seefisch, insbesondere von Makrele, Lachs, Hering, Thunfisch und Sardinen und eine richtige Auswahl von Speisefetten, wie z.B. Rapsöl erreicht werden.





Autor:   Michele
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