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Tanzen

Tanzen

Für die einen ist Tanzen Kunst, für die anderen Sport. Manche lieben daran die Erotik und Leidenschaft. Über den Spaß vergessen viele jedoch den gesundheitlichen Aspekt. Schließlich strengt Tanzen ja auch an.

Sich von der Musik treiben zu lassen und das individuelle Temperament in der Bewegung zum Ausdruck bringen - wer selbst schon ein paar mal das Tanzbein geschwungen hat, weiß, dass das nicht alles ist. Viel Technik, Übung und Disziplin stecken hinter dem, was auf dem Parkett so leicht aussieht.

Tanzbewegungen weichen von unseren Alltagsbewegungen ab und müssen erst automatisiert werden. Im Anfängerstadium wird dem Körper ein erhöhter Kraftaufwand abverlangt und es kommt zu schnellen Ermüdungen. Ständiges "Üben und Trainieren" verbessert die Koordination, der Kraftaufwand reduziert sich. Deshalb lohnt es sich, die schwere Anfangsphase zu überwinden und lange dabei zu bleiben:

  • Tanzen verbessert die Körperhaltung: Das Einnehmen einer Körperspannung schult die Haltung. Kinder profitieren, wenn sie früh beginnen.
  • Tanzen trainiert die Muskeln: Es strafft Beine, Po und Arme.
  • Tanzen stärkt das Herz-Kreislauf-System: Langsames Tanzen ist besonders auch für ältere Menschen eine Möglichkeit, sich fit zu halten.
  • Tanzen schüttelt den Stress ab: Seelische Belastungen fallen vom Körper.

Ballett, Gesellschaftstanz und auch Volkstanz sind die Vorläufer für alle heutigen Tanzformen. Ob in der Disco oder im Tanzstudio, in der Tanzschule oder beim Tanztreff: Beim Tanzen verschmelzen Eleganz, Ästhetik und Erotik miteinander. Entdecken Sie eine kleine Auswahl der Tänze, die ins Blut übergehen:

  • Ballett (klassisch): Ballett zeichnet sich durch präzise Körperarbeit aus. Eine Unterrichtsstunde in einer Ballettschule besteht in der Regel aus einem Stangentraining und einem Training in der Mitte, wo kleinere Schrittkombinationen oder auch Choreographien einstudiert werden.
  • Jazz und Modern Dance: Es ist der so genannte Ausdruckstanz, der sich vom klassischen Ballett abgespalten hat und neue Formen entwickelte. Im Gegensatz zu europäischen Tänzen, die mit aufrechter, nach oben gerichteter Haltung und "Körperspannung" ausgeführt werden, zeichnet sich der Jazztanz durch Tiefenbewegungen aus. Eher fetzig, mal romantisch - die Möglichkeiten sind unbegrenzt.
  • Lateinamerikanische Tänze: Zu diese Kategorie zählen Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive. Bei diesen Tänzen kann die Leidenschaft so richtig zum Ausdruck gebracht werden. Sie werden ebenfalls paarweise getanzt.
  • Orientalische Tänze: Bewegung und Musik verraten das Wesen anderer Kulturen. Hüllen Sie sich in goldene Pailletten und Schleier und lassen Sie sich vom Tanz verführen.
  • Rock'n Roll: Der wohl populärste Paartanz. Mit fetziger Musik, technischen Raffinessen und athletischer Kraftentfaltung kommt der Rock'n'Roll vor allem bei den jüngeren Altersgruppen und natürlich bei den jung gebliebenen an.
  • Standardtänze: Dazu gehören Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und Quickstepp. Standardtänze bestehen aus den Grundelementen des Schwungs und der Drehung, sie werden alle paarweise getanzt.
  • Stepptanz: Das Steppen ist ein rhythmischer Tanz, bei dem es vor allem auf die Fußarbeit ankommt. Die Füße schlagen auf den Boden, abwechselnd im Hacken-, Sohlen- und Spitzenschlag. Eisen unter der Schuhsohle an Schuhspitze und Hacke verstärken den Effekt.

Blaue Zehen und heiße Sohlen sind normal beim Tanzen, denn ein paar Wehwehchen bringt jede Sportart mit sich. Für Menschen mit Gelenk-, Fuß-, Bein- und Rückenproblemen sollte Tanzen nur zur Unterhaltung in der Feizeit dienen und nicht als regelmäßiger (Leistungs-) Sport mit Leistungsanforderungen betrieben werden.





Autor:   Michele
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