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Zahnpflege

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Zahnpflege

Die richtige Ernährung

Falsche Ernährung ist eine der wichtigsten und häufigsten Ursache der Karies. Zwar gibt es keine spezifische Kost, die Karies gänzlich verhüten kann. Doch richtige und ausgewogene Nahrung kann einen wesentlichen Beitrag zur Zahngesundheit – und zur Gesundheit allgemein – leisten. Die sogenannte Parodontitis ist aber auch eine Folge bakteriellen Infektion, die den ganzen Organismus betreffen kann. Was oft nicht bedacht wird, ist die mögliche Ansteckung naher Angehöriger des Erkrankten, wenn die Mundgesundheit unbehandelt bleibt.

So benötigen Zähne Mineralien – in erster Linie Calcium, Phosphat und Eisen – sowie Vitamine und bestimmte Spurenelemente. Solche Stoffe sind etwa enthalten in:

  • Milch und Milchprodukten
  • Käse
  • Gemüse
  • Obst
  • hochwertigen Getreideprodukten (z.B. volles Korn, Haferflocken)
  • magerem Fleisch
  • Eiern

Außerdem müssen Zähne benutzt werden. Wer nur weiche oder breiartige Nahrung zu sich nimmt, gibt dem Gebiss nichts zu kauen. Der Zahnhalteapparat wird dadurch geschwächt. Außerdem findet während des Kauens keine "Selbstreinigung" statt. Weiches Brot, Kuchen oder weich gekocht Speisen bleiben zudem an den Zähnen kleben und bilden so einen idealen Nährboden für Bakterien. Knackige und derbe Kost dagegen kräftigt und schützt die Zähne eher und regt die Speichelbildung an.

Damit Sie auch morgen noch...

Makellose, schöne Zähne sind für die Menschen sehr wichtig. Dabei wird sehr oft vergessen, sich auch mal selbst an die Nase zu fassen. Zahnärzte können mittlerweile eine Menge gerade richten, doch dies ändert nichts an der Tatsache selbst Hand anzulegen. Die Grundausstattung des benötigen Handwerkszeugs ob manuell oder elektrisch sind eine gute Zahnbürste und eine Zahnpasta, die gründlich reinigt und das Zahnfleisch nicht reizt. Doch viele Verbraucher finden sich im Dschungel der angebotenen Mundhygiene-Produkte wenig zurecht.

  • Menschen mit hohem Risiko für Karies und/oder starkem Mundgeruch sollten täglich auch ihre Zunge reinigen. Es gibt dafür spezielle Zungenreiniger.
  • Raucher die den Zigaretten abschwören, tun ihren Zähnen etwas Gutes. Denn häufige Folgen des Rauchens sind: Zahnausfall und Zahnfleischentzündungen.
  • Umweltfreundlicher und kostengüstiger sind Zahnbürsten mit auswechselbaren Bürstenkopf.

Wie sollte denn meine Zahnbürste beschaffen sein?

Eine Zahnbürste muss die Zahnoberflächen gründlich reinigen und gleichzeitig das Zahnfleisch pflegen. Damit sie keine Verletzungen verursachen kann, sollte die Zahnbürste weich bis mittel Hart und die Borsten abgerundet sein.

Was muss ich beim Zahnpastenkauf beachten?

Die Zahnpasta sollten Sie nach Ihren individuellen Gebissverhältnissen auswählen. Wichtig ist dabei auf die Harmonie zwischen Zahnbürste und Zahnpasta zu achten uns sparen Sie nicht – jede Zahnbehandlung ist teurer als Dutzende von Tuben. Außerdem ist nicht jede teure Zahnpasta die beste.

Wie putze ich eigentlich meine Zähne richtig?

Die meisten Menschen glauben, Zähneputzen sei leicht und sie könnten es schon richtig. Die Zahnärzte wissen es freilich besser: Viele putzen falsch und schädigen damit manchmal sogar ihre Zähne. Besprechen Sie das Thema also auf jeden Fall mit Ihrem Zahnarzt und lassen Sie sich die richtige Putztechnik wieder mal zeigen.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass man die Zähne kräftig schrubben müsse. Aber gerade diese horizontale Bewegung erfasst nicht die eigentlichen Problemgebiete: die Zahnzwischenräume und die Innenseite des Gebisses. Sie kann, wenn man zu stark aufdrückt, mit der Zeit sogar die Zahnoberfläche und die empfindlichen Zahnhälse schädigen.

Wichtig ist systematisches Putzen aller Gebissabschnitte nacheinander, in immer gleicher Reihenfolge, damit es nicht zu einer übermäßigen Belastung und Abreibung gewisser Stellen kommt. Systematisches Putzen bedeutet, dass man mit senkrechten Austauschbegegnung von Rot nach Weiß putzt und die Putzbewegungen dabei klein hält. Wichtig ist auch, dass man mit der Bürste nur ganz schwachen Druck auf Zähne und Zahnfleisch ausübt. Verbogene Bürsten nach 1-2 wöchiger Benutzung sind ein sicheres Zeichen für einen zu hohen Anpressdruck der Bürste. Auf diese Weise wandert man langsam von Zahn zu Zahn. Hinterher spült man gründlich den Mund mit Wasser und zieht es möglichst auch zwischen den Zähnen durch, um Plaquereste wegzuspülen.

Wie häufig und wie lange soll ich meine Zähne putzen?

In der Regel sollte man die Zähne mind. 2x täglich putzen (wenigstens einmal morgens nach dem Frühstück und abends vorm Zubettgehen). Kennen Sie diese Formulierung?:"Morgens, Mittags, Abends, nach jedem Essen, Zähneputzen nicht vergessen".

Es gibt keine optimale Regel, dass das Zähneputzen 3 Minuten dauern soll, aber dies ist ein guter Ausgangspunkt, und nicht weniger (im Zweifelsfall Sanduhr o.ä. zur Überprüfung verwenden). Als Orientierung kann man sich auch auf die Zunge verlassen, welche die rauhen Stellen auf den Zähnen sofort erfühlt.

Die Zeitspanne ist nicht nur für die gründliche Reinigung nötig, sondern gibt auch den zahnpflegenden Bestandteilen der Zahnpasta, etwa dem Fluorid, genügend Zeit zum Einwirken.

Tipp:
Damit jeder Zahn in den Genuss konzentrierter Zahnpasta kommt, beginnt man jeden Tag an einer anderen Stelle des Gebisses zu putzen.

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Autor:   Michele DeVivo
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