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Kraft und Krafttraining

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Kraft und Krafttraining

In einer Fitnessanalage trainieren Menschen mit unterschiedlichen Beweggründe und Zielen. Musik und Klimpern der Hantelscheiben ist zu hören wenn es um die Orangenhaut, den Waschbrettbauch oder um eine Bodybuildermeisterschaft geht. Allen drei liegt in erster Linie Krafttraining zu Grunde, welches richtig und individuell angepasst durchgeführt werden sollte.

Der Muskel

Der Muskel ist vereinfacht formuliert ein Bündeln von Muskelzellen. Eine einzelne Muskelzelle bezeichnet man auch als Muskelfaser, weil sie im Verhältnis zu ihrer Dicke sehr lang ist. Die Muskelzellen benötigen Energie in Form von ATP, einer Phosphorverbindung, die als Energieträger im Körper vorkommt. Folgen mehrere Kontraktionen aufeinander, wird das muskeleigene ATP knapp und muss im Rahmen der Energiebereitstellung neu gebildet (synthetisiert) werden.

Die Muskulatur dient dem Menschen in erster Linie dazu, den Körper zu stützen und willkürliche Bewegungen zu ermöglichen. Die maximale Kraft, die ein Muskel zu leisten vermag hängt hauptsächlich von der Dicke des Muskels sowie vom Grad der Ausnutzung der vorhandenen Muskelmasse ab.

Die Kraft

Versucht man die Erscheinungsformen der Kraft zu beschreiben, so wird man als erstes auf den Begriff der Maximalkraf stoßen. Wird diese Kraft gegen einen unüberwindbaren Widerstand aufgebracht, spricht man von der statischen Maximalkraft. Wenn die Last gerade noch so bewegt werden kann, spricht man von der konzentrischen Maximalkraft, die immer niedriger sein muss als die statische Karft. Eine weitere Erscheinungsform der Kraft, die für den Fitnesssport von besonderer Bedeutung ist, ist die Kraftausdauer.

Die Maximalkraft, die ein Muskel willkürlich aufbringen kann, ist hauptsächlich abhängig von

  • Seinem Querschnitt (Dicke der Muskelzellen, morphologischer Aspekt)
  • Der Anzahl der Muskelfasern, die erregt werden (Rekrutierung) und
  • Der Frequenz der eingehenden Signale (Frequenzierung, neuronale Aspekte)

Kraftausdauer

Je niedriger das Trainingsgewicht gewählt wird, um so mehr Wiederholungen sind während des Trainings möglich. Am Ruderergometer macht man abgesehen vom Beineinsatz grundsätzlich die gleiche Bewegung nur eben mit einem Bruchteil des Widerstandes. Das Training am Ruderergometer zählt zum Ausdauer- und nicht zum Krafttraining. Daran lässt sich erkennen, dass der Übergang vom Krafttraining zum Ausdauertraining fließend ist. Das bedeutet in diesem Fall, dass durch die Steigerung der Maximalkraft auch Verbesserungen der Kraftausdauer verbunden sind.

Wer seine Kraftausdauer wirksam trainieren will, sollte hohe Wiederhholungszahlen von 25 bis 30 Wiederholungen pro Serie wählen und die Gewichte entsprechend anpassen. Häufig wird beim Kraftausdauertraining der Fehler begangen, die Intensitäten zu niedrig zu wählen, so dass wenige (kraft)trainingswirksamen Reize auf die Muskulatur wirken.

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Autor:   Michele
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