Ausflug außerhalb der Stadttore
Lässt man die Küste im Rücken, so liegen vor einem zwei zusätzliche
Schätze, die das Kennenlernen wirklich wert sind. Das sind das Tal des Marecchia
und das des Conca, in denen mittelalterliche Orte und Kastelle sich abwechseln,
die ein reiches Kunst- und Kulturerbe beherbergen. Diese zwei Talgegenden, wenige
Kilometer von Rimini entfernt, sind eine Visitenkarte. "Signoria der Malatesta",
war eine der mächtigsten Familien, die zwischen Mittelalter und Renaissance
die Geschichte Italiens mitbestimmten, haben in diesen Talgegenden sehr viele
Kunst- und Kulturspuren hinterlassen.
Die Reise führt weiter zu zwei Felsspornen mit zwei Kastellen: Montebello und
Torriana, bis man dann nach Santarcangelo gelangt, das wegen seines alten Ortskerns
und der Restaurants und Osterien gerühmt wird.
Ein "Muss"-Ziel ist das wunderschöne San Leo mit seiner Festung, der "Pieve"
(Pfarrei) und dem Dom.
Im Conca-Talgebiet ist das ganze Territorium übersät von Burgen und befestigten
Orten, die in der Vergangenheit Grenzonen zum Herzogtum Urbino waren.
Die beiden Talgebiete mit der Riviera werden von den drei Burgen San Marinos
dominiert, dem Symbol der ältesten Republik der Welt, die jedes Jahr Millionen
Besucher anzieht.
Mit dem Fahrrad unterwegs
Für Zweiradfreunde gibt es in Rimini 30 km Radwege, die Meer
und Stadt verbinden. Eine Karte mit den 13 Radwegen der Stadtgemeinde Rimini
können Sie in den IAT erhalten (Tel.: ++39-0541-51331).
- Wir
empfehlen, wenn Sie den faszinierenden Blick aufs Meer vorziehen, den Radweg,
der vom Hafenkanal Riminis längs der Strandpromenade bis nach Miramare führt.
Dieser liegt nur wenige Schritte vom Strand entfernt.
- Die
Radtour in die grüne Lunge Riminis (etwa 20 km, Mountainbike empfohlen) beginnt
in Rivabella, und nach der Überquerung der Fuß- und Radwegbrücke aus Holz,
kreuzt sie den Park des 21. April, der zur Tiberius-Brücke führt. Von hier
aus geht es durch eine herrliche Flusslandschaft das antike Bett des Marecchia
entlang, bis nach Villa Verucchio.
Das
leckere Rimini
Rubinroter Sangiovese, der typische Wein des romagnolischen Landes, das Azurblau
des Adriafisches, das Gold des gemahlenen Weizens, ein unverzichtbarer Bestandteils
der "Piadina", des täglichen Brotes der Rimineser, sind die Grundfarben der
romagnolischen Küche.
Eine Küche maritimer und bäuerlicher Herkunft, die auch Phantasie bei der Zubereitung
der Gerichte schätzt. Sie beginnt mit den typischen Vorspeisen um dann zu einer
großen Vielfalt von Ersten Gängen zu gelangen, deren Teigwaren rigoros von Hand
der Arzdora (der Hausfrau) angefertigt werden: Tagliatelle, Cappelletti, Ravioli
und Strozzapreti, die mit Fleischragout oder Venusmuscheln gereicht werden.
Bei den Hauptgerichten geht es vom gegrillten Fleisch (optimal ist 'Castrato',
junger Hammel) über Kaninchen"'in Porchetta" (farce- und fenchelgefüllt) mit
gratinierten Gemüsen zu gegrilltem Fisch (der berühmten Rustida). All dies gewürzt
mit Extravergine Olivenöl aus den rimineser Hügeln und als Getränk dem Sangiovese,
einem rubinfarbenen Wein oder dem weißen Trebbiano, typischen Erzeugnisse des
rimineser Anbaugebietes.
WebCam: Rimini
Beach
Stadt Rimini
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