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| Erlangen |
Die
eigentliche Stadtgeschichte beginnt mit der erstmaligen urkundlichen Erwähnung
durch Heinrich II. im Jahre 1002, anläßlich der Schenkung "Erlangons"
an den Bischof von Würzburg.
Erlangen war zunächst eine kleine mittelalterliche
Siedlung, als sich 1686 Hugenotten dort niederliesen. Die französischen
Glaubensflüchtlinge sorgten für einen starken Bevölkerungsanstieg
und für einen wirtschaftlichen Aufschwung.
Den Mittelpunkt der Stadt bildet das ab 1700 errichtete Schloß, in dem
heute die Universitätsverwaltung ihren Sitz hat. Heute befindet sich im
Schloss die Universitäts-Verwaltung der Friedrich-Alexander Universität.
Der Schloßgarten ist ein beliebter Park, der sowohl von den Studenten
der Univerität, deren Gebäude sich in den alten Schloßanlagen
befinden, als auch von Einkaufsbummlern und Touristen zum Entspannen genutzt
wird. Die von Antonio della Porta 1700 begonnene und von Gottfried von Gedeler
vollendete Residenz fügt es sich hervorragend in das Bild einer protestantischen
Handwerkerstadt ein. Nordöstlich vom Schloß befindet sich die 1705
erbaute Orangerie.
Der
Umzug der 1742 in Bayreuth gegründeten Universität nach Erlangen hat
die Stadt nachhaltig beeinflußt. Ihr verdankt Erlangen seinen Ruf als "Akademikerschmiede".
Und seit mehr als dreihundert Jahren wird Erlangens Stadtbild geprägt von
der ganz bestimmten Athmosphäre, die nur in Studentenstädten herrscht.
Zu den herausragenden Gebäuden zählen das Kollegienhaus und die 1913
im Jugendstil erbaute Universitätsbibliothek, in deren Treppenhaus einen
Blick zu werfen sich in jedem Fall lohnt. - Heute sorgt vor allem die breitgefächerte
Kneipenlandschaft dafür, daß sich (nicht nur) Studenten in Erlangen
wohlfühlen...
Stadt Erlangen
Veranstaltungskalender
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| Autor: |
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Michele |
| Gesehen: |
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1900 |
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