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Darmstadt

Darmstadt

So schön ist Darmstadt!

Darmstadt ist eine Stadt voller berühmter Sehenswürdigkeiten. Neben altbekannten Wahrzeichen bietet Darmstadt seinen Besuchern ein vielfältiges Angebot an Kunst und Kultur. Genauso wie die Stadt selbst ist auch die Umgebung reich an attraktiven Ausflugszielen.

Burgruine Frankenstein

Die ehemals stattliche Burg befindet sich in 370 m Höhe auf dem nördlichen Ausläufer des Langenbergs. Auf der vorspringenden und gut zu verteidigenden Bergnase bauten die Herren Frankenstein ihre Festung, die erstmals 1252 urkundlich erwähnt wurde. Der Ursprung der heute noch zu besichtigenden Burg stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im 14./15. Jahrhundert erfolgten Erweiterungen, im 16. Jahrhundert wurde die Festung nochmals verstärkt. 1662 erwarben die Darmstädter Landgrafen die Burg. Im 18. Jahrhundert verfiel die Burg, wurde aber schon im 19. Jahrhundert in ihrem Bestand gesichert. Vom Café-Restaurant in der Burg bietet sich ein schöner Fernblick über die Rhein-Main-Ebene bis hin zu den Städten Worms, Oppenheim, Mainz und Frankfurt. Alljährlich Ende Oktober/Anfang November spukt es auf Burg Frankenstein. Nebelschwaden ziehen auf und Monster kommen aus ihren Verstecken zum Vorschein.

Der Herrngarten ist der größte und älteste Park der Innenstadt. Seine Anfänge liegen Mitte des 16. Jahrhunderts. Ausgangspunkt waren drei größere und mehrere kleine Gärten, die im barocken Gartenstil als Küchen- und Kräutergärten angelegt waren. Seinen Ruhm verdankt er der Landgräfin Caroline, die auch die "Große Landgräfin" genannt wird. 1766 ließ sie den Garten erweitern und im englischen Landschaftsstil umgestalten, indem naturalistische Landschaftsgartenelemente verwendet wurden. Zwischen 1801 und 1822 wurde er zu einem klassisch-sentimentalen Landschaftsgarten umgestaltet. 1918 erfolgten, in Verbindung mit der Verstaatlichung des Gartens, erneute Veränderungen in Richtung Bürgerpark. So wurden Spielplätze eingerichtet und ein schon vorhandenes Gartenhaus zum Herrngarten-Café ausgebaut. Bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg war es ein beliebter Treffpunkt der Darmstädter Auch heute noch erfreut sich der Herrngarten, als "gud Stubb" der Darmstädter, großer Beliebtheit. Er dient als "Grüne Lunge" der City und der dichtbesiedelten Wohnquartiere Martins- und Johannesviertel. Im Nordosten schließt sich dem Herrngarten der Prinz-Georgs-Garten im Rokoko-Stil an.

Eines der auffallendsten Gebäude der Mathildenhöhe ist der mittlerweile zu einem Wahrzeichen Darmstadts gewordene Hochzeitsturm. Die Stadt Darmstadt ließ den Turm zur Erinnerung an die Vermählung des Großherzogs Ernst Ludwig mit Prinzessin Eleonore zu Solms-Hohensolms-Lich am 2. Februar 1905 errichten. Der Architekt Josef Maria Olbrich, 1899 vom Großherzog an die Künstlerkolonie berufen, entwarf den 48m hohen Turm, der 1908 fertiggestellt wurde. Der Turmbau in Backstein gliedert sich in einen symmetrischen, mehrstufigen Sockel mit Eingangsportal, in einen aufstrebenden Turmkörper mit exzentrisch und um die Ecken geführten Fensterbändern und in einen eigenwilligen, fünfzinnigen Abschluß, der auf eine Anregung des Großherzogs zurückzuführen ist. Er erinnert an die ausgestreckten Finger einer Hand. Der Innenbereich des Turms besteht aus sieben Stockwerken, darunter Eingangshalle, Büchermagazin, Zimmer des Großherzogs und Zimmer der Großherzogin, das mit Fresken von Philipp Otto Schäfer dekoriert worden war. Das oberste Geschoß ist die Aussichtsplattform.

Die Russische Kapelle ist ein Fremdling zwischen den Jugendstilgebäuden der Mathildenhöhe. Der russische Zar Nikolaus II. heiratete die Darmstädter Prinzessin Alexandra und wollte während seiner Besuche in Darmstadt nicht auf ein eigenes Gotteshaus verzichten. Die der Heiligen Maria Magdalena geweihte Kirche mit reichem Mosaikschmuck, blattgoldbelegten Turmkuppeln und bunt bemalten Kacheln wurde 1897-99 erbaut. Entworfen hat sie der Petersburger Architekt Louis Benois. Als Vorbild diente der russische Kirchenstil des 16. Jahrhunderts. Auch heute noch finden hier orthodoxe Gottesdienste statt. Die Brunnenanlage vor der Russischen Kapelle trägt den Namen "Lilienbecken". Sie wurde anläßlich der dritten Ausstellung der Darmstädter Künstlerkolonie im Jahre 1914 erbaut.


Stadt Darmstadt





Autor:   Michele
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