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Vorsichtsmaßnahmen bei der Aromatherapie

Vorsichtsmaßnahmen bei der Aromatherapie

Ätherische Öle sind natürliche Produkte, die "richtig dosiert" in der Regel keine Nebenwirkungen auslösen. In hohen Dosen können die Ätherischen Öle allerdings auch giftig und sogar gefährlich sein. Deshalb ist es wichtig, die Öle niemals unverdünnt anzuwenden und sich an die Dosierungsrichtlinien zu halten. Bei einer entsprechenden Veranlagung kann es bei der Anwendung von Ätherischen Ölen im Körper zu allergischen Reaktionen kommen. Vorsicht ist auch während der Schwangerschaft geboten. Es wird empfohlen Eisenkraut, Muskatellersalbei, Nelke, Rosmarin, Basilikum, Wacholder, Zeder, Zypresse, Ysop, Thymian, Speiklavendel, Schafgarbe, Salbei, Oregano, Majoran, Campher, Kreuzkümmel und Jasmin dann nur bedingt oder garnicht zu verwenden.

Aromatherapie und Schwangerschaft

Hier bieten die pflanzlichen Essenzen hilfreiche Unterstützung bei den kleinen Alltagsbeschwerden, sei es in Form von Aufgüssen und Tees oder als ätherische Öle. Allerdings sind einige Pflanzen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe in der Schwangerschaft kontraindiziert - ihre Wirkstoffe können unliebsame Folgen haben. Folgende Pflanzen, vor allem aber ihre hochkonzentrierten Extrakte sollten in der Schwangerschaft, vor allem aber im ersten Trimenon, gemieden werden: Anis, Basilikum, Beifuss (Dhavana), Bohnenkraut, Brunnenkresse, Eisenkraut, Estragon, Fenchel, Herzgespann, Kampfer, Kümmel, Liebstöckl, Majoran, Melisse, Muskat, Muskatellersalbei (erst zur unmittelbaren Geburtsvorbereitung!), Mutterkraut, Poleiminze, Rainfarn, Raute, Rose, Rosmarin, Safran, Salbei, Speiklavendel, Thymian, Wacholder, Zimt.

Sowohl zur vorgeburtlichen Dammmassage, vorbeugend gegen die gefürchteten Schwangerschaftsstreifen, bei Rückenschmerzen oder schmerzenden Beinen bieten AromatherapeutInnen hilfreiche Ölmischungen an, die obendrein noch sehr gut duften und damit gleichzeitig auch die Seele streicheln.

Kontra-Indikationen

  • Verbrennungen
  • offene Wunden
  • akute Venenentzündungen
  • Thrombosen (Blutpfropfbildung, meist in Venen)
  • starke Krampfadern
  • Fußpilz
  • Hämatome (Blutergüsse)
  • Krebspatienten im bestrahlten Gebiet (6 Wochen bis 3 Monate, behandelnder Arzt muss entscheiden)
  • Lymphatische Ödeme (hier nur Lymphdrainage)
  • akute bakterielle oder virale Infektionen der Haut
  • akuter Bandscheibenvorfall




Autor:   Michele
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