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| Geschichte des Drachenbootrennens |
Die heutigen Drachenbootrennen
in China gedenken dem beliebten Staatsmann Qu Yuan, der vor
mehr als 2000 Jahren im Königreich Chu lebte. Qu Yuan wurde ca. 340 v.Chr. als
Sohn einer aristokratischen Familie im Staate Chu, der heutigen Hubei Provinz,
geboren.
Mei
Huai König von Chu berief Qu Yuan zum Minister für Gesetz und religiöse Zeremonien.
Als König Mei Huai von Yin Ji König von Qin eingeladen wurde, einer Konferenz
in Wu Guan in der Provinz Shaanxi beizuwohnen, riet Qu Yuan seinem König, nicht
zu gehen. Doch des Königs Sohn teilte diesen Ratschlag nicht. Er nahm an, daß
Yin Ji eine Absage zum Anlaß nehmen würde, Chu anzugreifen. König Mei Huai ging
zu der Konferenz und wurde von Yin Ji gefangen genommen. Qu Yuan machte daraufhin
des Königs Sohn für die Geschehnisse verantwortlich und wurde aus diesem Grunde
vom Königshof verbannt.
Voller Gram
über seine Verbannung und die politischen Mißstände stürzte er sich in die Fluten
des Mi Luo Flußes. Fischer, für die Qu Yuan Hoffnungsträger im Kampf um eine
Landreform geworden war, versuchten ihn zu retten. Sie ließen ihre Boote zu
Wasser und versuchten mit lautem Trommeln die gefährlichen Fische zu vertreiben
und warfen dabei mit Reis gefüllte Blätter (Zong Zi) ins Wasser.
Seither zelebrierten
die Fischer in jedem Jahr am 5. Tag des 5. Mondes zu Ehren Qu Yuan´s Feierlichkeiten
mit symbolischen Bootsrennen, an denen auch die obersten Regierungsbeamten zugegen
waren. Später wurden die Boote mit Drachenköpfen verziert.
Ein
bis zum heutigen Tage ausgeübtes Ritual des Drachenbootrennens ist die Erweckung
des Drachen durch das Ausmalen des Auges. Taoistische Priester halten dafür
einige Tage vor dem Rennen eine Zeremonie ab. Ein hohe Persönlichkeit darf die
Stellen kennzeichnen, an denen sich die Augen des Drachen befinden sollen. Diese
werden dann mit roter Farbe ausgemalt. |
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| Autor: |
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Michele |
| Gesehen: |
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1510 |
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