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Fett und der menschliche Körper

Fett und der menschliche Körper

Laut Statistik nimmt der Deutsche Bürger durschnittlich etwa 40 Prozent seiner Kalorien täglich in Form von Fett zu sich. Der größte Teil des Fettes wird in den Muskelzellen verbrannt und durch körperliche Bewegung verbraucht. Der Rest lagert sich als stille Reserve in den Problemzonen und langfristig auch in den Blutgefäßen ab. Überwiegt der Fettkonsum den Fettverbrauch, droht im schlimmsten Fall auch Herzinfarkt.

Fett ist lebenswichtiger Baustoff unseres Körpers. Der normale Fettanteil liegt im männlichen Körper bei 15 Prozent, im weiblichen bei 20 Prozent. Das Körperfett gleicht Temperaturschwankungen aus, schützt Organe und Nerven vor Verletzungen, transportiert wichtige Nährstoffe in den Blutkreislauf und dient als Energiespeicher für Muskelarbeit und magere Zeiten. In der Nahrung liefert das Fett neben Kalorien auch Fettsäuren, die der Körper selbst nicht herstellen kann und wirkt schließlich als Geschmacksverstärker für viele Aromen.

Brauchen die Muskeln Energie, ist diese für den Körper aus Kohlenhydraten am leichtesten zu gewinnen. Seine Vorräte an Kohlenhydraten verbraucht unser Körper deshalb immer zuerst, bevor er an das Körperfett herangeht. Doch der ökonomische Brennstoff Kohlenhydrate ist relativ schnell verbraucht. Dem Körper bleibt dann nur noch Fett als konzentrierter, aber schwer verwertbarer Energiespeicher übrig. Diese Energie (Fettsäuren) muss erst einmal aus den weiter entfernten Depots an Bauch und Taille angeliefert werden. Das braucht einige Zeit und lohnt sich nicht für kurze Belastungsspitzen. Zu Beginn eines Trainings wird daher vor allem Zucker verbrannt. Erst wenn der Körper merkt, dass das Ganze wenig anstrengend ist und vermutlich länger andauert, wird der Fettabbau so richtig in Gang gesetzt. Dieses Muskelbenzin braucht zudem auch mehr Sauerstoff bei der "Verbrennung" (aerobes Training). Höchstleistungen des Körpers sind generell mit Fettenergie nicht möglich, sondern mit.





Autor:   Michele DeVivo
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