Laufen, Schwimmen, Radfahren, Inline-Skaten oder flottes Gehen (Walking) gelten als sogenannte Fatburner-Sportarten. Aber auch Aerobic-Elemente eignen sich optimal für eine gute Figur.
Fatburner heisst einer der beliebtesten Kurse
im Fitnessstudio. Wer daran teilnimmt, möchte Fett verlieren (verbrennen) und
Gewicht reduzieren. Doch der Speck geht nur dann richtig weg, wenn nach genau
den richtigen Prinzipien trainiert wird. Bei zu viel Anstrengung geht unser
Körper zum Beispiel gar nicht erst an die optisch unvorteilhaften Reserven.
Ein Fatburner-Kurs beinhaltet deshalb gesunde und ausgeglichene Bewegungselemente
aus Aerobic, Rücken- und Problemzonengymnastik. Mit dem richtigen Fatburner-Training
lässt sich noch mehr bewirken. Nach einiger Zeit regelmäßiger Bewegung
(zwei bis dreimal pro Woche) erhöht sich der Grundumsatz. Das bedeutet, dass
über 24 Stunden hinweg mehr Kalorien verbraucht werden. Nicht nur beim Sport.
Fatburner und Puls
Der Pulsschlag ist der ideale
Gradmesser für die Intensität der Anstrengung. Um den Puls herauszufinden, der
für die Fettverbrennung ideal ist, gilt folgende Faustformel: Man ziehe von 220
sein Lebensalter ab, und rechne davon 60 bis 75 Prozent. Wer 35 Jahre alt ist,
sollte zum Beispiel zwischen 111 und 138 Herzschlägen in der Minute trainieren.
Es empfielt sich, beim Training den Puls zu kontrollieren. Ist er zu hoch, verändert
sich der Trainingseffekt und man verbrennt nicht mehr optimal die Fettenergie
des Körpers, denn die Fettverbrennung setzt erst richtig nach ungefähr 20-30 Minuten
ein. Wer den Speck weghaben möchte, sollte also mindestens 30 Minuten, besser
eine Stunde trainieren. Bleibt die Belastung im unteren Drittel der persönlichen
Leistungsfähigkeit, werden bis zu 60 Prozent der benötigten Energie aus dem Körperfett
gewonnen: Die Pölsterchen schmelzen. Wird dagegen mit 70 Prozent der maximalen
Leistungsfähigkeit trainiert, gewinnt der Organismus etwa 80 Prozent der Energie
aus Kohlehydraten und nur 20 Prozent aus Fett.
Auf
den Holzweg begeben wir uns, wenn wir glauben, mit mehr Anstrengung auch schneller
abnehmen zu können.
Nachschlag zum Fatburner-Training
Weil ein Ausdauertraining zwar Fett abbaut, aber keine Muskeln aufbaut, sollte man die Muskulatur mit zusätzlichen Kräftigungsübungen straffen und stärken. Dabei sollte beachtet werden, dass sich die Muskulatur auch regenerieren soll. Das erreicht man, indem man Kraft nur zwei- bis dreimal pro Woche trainiert. Ausdauertraining lässt sich dagegen in der Regel jeden Tag betreiben.
Nach der Kräftigung sollten die entsprechenden Muskelgruppen durch "Stretching" gedehnt werden. Das sorgt dafür, dass sich der Muskel nach der Belastung wieder entspannt. Stretching ist ein Dehnen ohne wippende oder ruckende Bewegungen: die Spannung langsam erhöhen, bis ein noch angenehmes Ziehen zu spüren ist. Dann 15 bis 30 Sekunden halten. Jede Übung zwei- bis dreimal wiederholen. |