Wir erhielten folgendes
Bild (die Pfeile geben die Blickrichtung der RepräsentantInnen
i.w.S. an): Anfangsbild

Befragung der RepräsentantInnen
zum Anfangsbild
Leitung: Wie geht es dem Einen, "der Freiheit" und was hat sich verändert
während der Aufstellung der übrigen Teile?
E: Es geht mir gut mit dem Anderen; ich bin irritiert durch Keines von Beiden,
fühle mich einsam; dies wurde besser durch den Kontakt mit dem Anderen,
bleibt aber als Gefühl über.
Leitung: Gut, danke. Wie geht es dem Anderen, "der Aufgabe", und was
für Unterschiede gab es hier?
A: Auch ich finde den Blick zum Einen wohltuend.
Leitung: Die Art wie das Eine und das Andere übereinander sprechen, klingt
nicht sehr nach einem unversöhnlichen Gegensatz oder einem Dilemma. Der
Aspekt einer Themenverschiebung beginnt sich jetzt schon zu zeigen.
A: Ich möchte gerne dem Einen nah sein. Der Focus ist in Reichweite, auch
wenn er woanders hinschaut. Mit dem Fünften kann ich nichts anfangen. Es
geht mir besser, wenn ich sie nicht sehe.
(Die fünfte Position macht sich daraufhin für das Andere etwas sichtbarer.)
Leitung: Wie geht es Beides?
B: Als ich hierher geführt wurde, bekam ich Schauer; ich spüre Hitze,
hab einen Kloß im Magen und spüre Übelkeit und Kälte im
Rücken. Ich wäre gerne die fünfte Position, weil die sich bewegen
darf.
(Während das Eine und das Andere miteinander in Verbindung stehen und Kontakt
haben, ist die Position
Beides durch Stellung und Blickrichtung partiell "draußen".)
Leitung: Wie geht es Keines von Beiden? Was für Unterschiede gab es?
K: Als ich bei dem Einen nahe vorbeigeführt wurde, war das sehr unangenehm.
Es war mir sehr angenehm, daß sie (die T) mich noch etwas weggerutscht
hat. Ich habe den Drang, mich jetzt noch mehr weg zu drehen. Ich spüre
auch so einen Druck von links.
Leitung: Wie geht es dem Focus? Was hat sich geändert, als die anderen
gesprochen haben?
F: Zunächst war ich ganz aufgeregt, als ich aufgestellt wurde. An dem Platz
wurde ich etwas ruhiger.
Was mir hier fehlt, ist die Verbindung. Ich spüre nicht die Verbindung
zur "Aufgabe". Es war angenehm, daß das Andere auf mich Bezug
nahm. Das Fünfte war für mich bedrohlich, als es auf mich zukam. Jetzt
fühl ich mich ruhiger; ich habe immer noch kalte Hände. Es ist gut,
daß Keines wegblickt und ich ihn nicht sehen kann.
Leitung: Wie geht es der Fünften? Wie war es auf dem kleinen Weg bisher?
5: Ich würde gerne mit jedem in Beziehung treten und kann doch wieder nicht.
Ich bin mir der Freiheit zwar bewußt, aber ich nütze sie nicht, ich
weiß mit ihr wenig anzufangen. Ich war dankbar, daß gesagt wurde,
daß ich mich bewegen darf.
Leitung: Es gibt andere Versionen der Fünften, die ihre Freiheit ganz vergessen
haben. Diese ist sich ihrer Freiheit bewußt, weiß aber nicht so
recht ´was damit anzufangen.
(Anm.: Utilisation der Äußerungen von 5 im Zusammenhang mit dem Thema
der Klientin) |