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| Die Beweglichkeit von Parkinson-Patienten kann durch Tai Chi Chuan verbessert werden |
Die
chinesische Bewegungslehre Tai Chi Chuan kann dazu beitragen, die Beweglichkeit
und das Gleichgewicht von Menschen, die unter der Parkinson-Erkrankung leiden,
zu verbessern. Dies ergab eine Studie mit 33 Parkinson-Patienten, die von
Forschern der Washington Universität in St. Louis, USA, durchgeführt
wurde . Die Wissenschaftler teilten die
Patienten in 2 Gruppen ein. Während die Probanden
in der ersten Gruppe innerhalb von 10 bis 13 Wochen an 20 einstündigen
Tai Chi Chuan Trainingseinheiten teilnahmen, erhielten die anderen aus der zweiten
Gruppe kein Training.
Nach Ablauf der
13 Wochen wurden alle Teilnehmer auf ihre körperlichen Fähigkeiten
hin untersucht. Dabei zeigte sich bei den Probanden aus der Tai Chi Chuan Gruppe
eine bessere Beweglichkeit. Die Patienten schnitten beim UPDRS-Test, der verschiedene
Symptome der Parkinson-Erkrankung erfasst, besser ab, waren beim Rückwärtslaufen
geschickter und konnten besser das Gleichgewicht halten. Das Vorwärtslaufen
fiel den Patienten weiterhin schwer. Alle Teilnehmer der Tai Chi Chuan Gruppe
berichteten auch von einer Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens.
Gesundheitswirkungen
Das Übungssystem
reguliert generell die Atmung, stärkt Herz, Kreislauf und Nervensystem
und führt zu einer heiteren, gelassenen Stimmung, mehr Wohlbefinden, Entspannung
und Konzentration. Tai Chi Chuan ist ein Weg zu mehr Klarheit und Stille und
ein Ausgleich zu Alltagsstress und Leistungsdruck. Die innere Lebenskraft wird
entscheidend gestärkt, verfügbar gemacht und durch den gesamten Körper
geleitet. Wie Qi Gong sollte auch Tai Chi Chuan von Parkinson-Patienten als
Zusatztherapie angewendet werden.
- vermindert die Effekte
chronischer Krankheiten wie Allergien und Asthma.
- erhöht die Atemkapazität
fördert und stärkt das Immunsystem.
- verlangsamt den Alterungsprozess.
- fördert und verbessert
die körperliche Balance und die Koordination doppelt so gut wie ein anderes
Balancetraining.
- verbessert die Körperhaltung
durch sanftes Dehnen, Tonisieren und Entspannen des Körpers in einer
sich ergänzenden Weise.
- ist anerkannt als Zusatztherapie
für chronische Schmerzpatienten, Schlaflosigkeit, Aids, MS, Asthma, hoher
Blutdruck, Parkinson Syndrom und sehr vielen psychosomatischen Erkrankungen.
- minimiert die Sturzhäufigkeit
älterer Menschen.
- vermindert Kopfschmerzen
und Energiestaus im Kopfbereich.
- beseitigt Verspannungen
im Hals- und Schulterbereich und ist geeignet bei vielen Rückenproblemen.
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