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Gesunde Gewichtsreduktion

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Gesunde Gewichtsreduktion

Allerorts ist zu lesen, dass wir in Deutschland Europameister sind – im Übergewicht. Zwei Bemerkungen dazu vorweg: Mediziner gehen immer mehr davon aus, dass die Ursachen für Übergewicht zu einem großen Teil in der genetischen Veranlagung liegen. Und, man muss nicht jeder Sau, die durchs Dorf getrieben wird, hinterher rennen. Soll heißen, dass die Medien in den letzten Jahren alles zum Thema Ernährung geschrieben haben, was in Studien veröffentlicht, teilweise auch nur gemutmaßt wurde.

Vieles davon kann aber im Langzeitversuch nicht bestätigt werden. Übrigens ist es in anderen Kulturen durchaus nicht verpönt, andere Kleidergrößen zu tragen.

Fakten

Eine Forsa-Umfrage für die DAK im November 2006 stellte fest, dass 44% aller befragten Frauen und 17% aller befragten Männer Diäterfahrung hatten. 33% der Frauen hatte schon mehr als zwei Diäten gemacht. Bei mehr als der Hälfte führte die Diät nicht dauerhaft zum Erfolg. Gründe für ein Scheitern des Diäterfolgs:

  1. Verführungen
  2. Motivation
  3. Rezepte zu kompliziert
  4. Hungergefühl
  5. Einseitige Ernährung

Geschmack

Kurz gesagt, die Konzepte sind nicht alltags tauglich. Bei fast allen Methoden liegt der Schwerpunkt auf der Nahrungsversorgung, was wir essen dürfen. Trinken wird von einigen gefördert, die Entsorgung des Körpers aber völlig vernachlässigt.

Die große Stadt

Stellen Sie sich eine riesige Stadt vor, in der mehrere Millionen Menschen leben. Die Stadt und alle Bewohner werden über ein ausgeklügeltes System von Wasserstraßen versorgt. Ein riesiger Fluss fließt hindurch und verzweigt sich immer weiter. Zu jedem einzelnen Bewohner führt eine solche Abzweigung, auf der er mehrmals täglich mit Baustoffen und Nahrung versorgt wird. Gleichzeitig holt der Lieferant auch den Abfall jedes Bewohners ab und transportiert ihn fort. Für diese Art des Transportes wurde die Stadt optimiert.

Wenn alles glatt läuft, gibt es in dieser Stadt keine Probleme. Auf einmal liefert ein Rohstofflieferant von einem Baustoff sehr viel, von anderen Stoffen fast gar nichts mehr. Die Bewohner beginnen für überschüssige Rohstoffe Lagerstätten und Depots einzurichten. Die knappen Materialien werden andernorts abgebaut; es wird hausgehaltet, man weiß ja nicht, wann es wieder etwas davon gibt. Was passiert wohl, wenn die Fließgeschwindigkeit unseres Flusses sinkt, oder Sie dieser Stadt die Wasserzufuhr reduzieren, beispielsweise in einer Trockenperiode? Der Pegelstand der Wasserstraßen sinkt, einige Kanäle vertrocknen und die Bewohner werden nicht mehr richtig versorgt. Schlimmer noch, Müll wird nicht abgeholt und beginnt zu verrotten. Müllberge türmen sich auf. Und was ist mit den Bewohnern? Wen wundert es da, wenn sie nach einiger Zeit anfangen zu rebellieren und gegen die schlechten Zustände Protest. (Neubildungen/Krebs) einlegen oder versterben.

Jetzt projizieren wir diese Zustände auf unser Ökosystem Mensch in dem weit mehr als 60 bis 70 Billionen Einwohner (Zellen) auf diese Logistik angewiesen sind. Wir diäten, fasten, essen Weißmehl und „fettfreie“ Zuckerprodukte und wundern uns, dass ein sesshafter und gedankenloser Lebensstil zu gesundheitlichen Problemen führt.

Wichtige Ernährungsaspekte

Unsere Vorfahren, von denen wir unsere Gene vererbt bekommen haben, aßen nicht viel mehr als wir heutzutage. Sie mussten für die Beschaffung von Nahrung allerdings viel mehr leisten. Ich möchte heutzutage keine 40 km pro Tag zurücklegen für ein Stück Steak, aber die Nahrungszufuhr ist auch nicht das Problem, sondern der niedrige Verbrauch. Doch dazu später mehr.

Wasser

Wie auch in unserer großen Stadt bildet Wasser den Dreh- und Angelpunkt in unserem Körper. Es dient der Versorgung unserer Zellen und der Entsorgung des Körpers ähnlich der Wasserstraße in unserer Stadt. Es ist das Medium für chemische Reaktionen im Körper und gleichzeitig dient es als Temperaturregulator. Wasser verdünnt, neutralisiert und macht die Haut straff. Ohne Essen kann der Mensch gut 40 Tage überleben, ohne Wasser nur einen Bruchteil davon. Wasser als Getränk, aber auch als Nahrung sollte zentraler Bestandteil jeder Ernährungsform sein. Dabei wird, ganz nebenbei bemerkt, gegessenes Wasser (Wassermelone, Gurke) viel besser im Körper aufgenommen, als getrunkenes.

Versorgung

Zum Thema der Versorgung mit Bausteinen und Energie für unsere Zellen gibt es die unterschiedlichsten Formen und Möglichkeiten. Was aber in ausreichender Menge vorhanden sein muss sind lebensnotwendige Bestandteile. Sieben von 20 Aminosäuren (Bausteine für Muskeln, Bänder, Haare, Haut) kann der Körper nicht selbstständig herstellen, er muss sie über die Nahrung aufnehmen. Ebenso wichtig sind die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die als Vorstufe für Hormone, Enzyme und als Fänger freier Radikale im Körper benötigt werden. Vitamine und Spurenelemente sind ebenso wichtig wie sekundäre Pflanzenstoffe und natürlich Wasser, alles andere kann „draußen bleiben“. Sie fragen sich sicherlich was mit Kohlenhydraten ist. Diese sind nicht notwendiger Bestandteil unserer Ernährung, einige sagen sogar, dass sie für das Übergewicht verantwortlich sind. Ich möchte hier keinen aussperren aus der Runde, aber ebensnotwendig sind sie nicht.

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Autor:   Chrispeels
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