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Aqua-Fitness

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Aqua-Fitness

Geringe Verletzungsgefahr

Die Belastungen für Sehnen, Bänder, Gelenke und Skelettmuskulatur werden durch die Levitationen des Körpers minimiert (Levitation = vermeintliche Aufhebung der Schwerkraft). Es kann kaum zu Stauchungen, Überdehnungen oder Zerrungen kommen. Üben im Wasser bedeutet gelenkschonendes und stauchungsfreies Muskeltraining.

Kräftigung der Muskeln/Massagewirkung

Durch die Arbeit gegen den Wasserwiderstand wird die Muskulatur geformt und gekräftigt. Gezielte Bewegung im Wasser - wie z.B. beim Aqua-Aerobic - verstärkt die Selbstmassage und richtet sie auf bestimmte Körperzonen. Haut, Bindegewebe und vor allem die Muskulatur werden nicht nur wegen der besseren Durchblutung infolge des Temperaturreizes, sondern auch durch die Massagewirkung des Wassers trainiert und gestärkt. Beides fördert außerdem den Stoffaustausch im Gewebe und die Elastizität der Blutgefäße. Das bei der Bewegung am Körper vorbeiströmende Wasser, die großen und kleinen Luftblasen und die damit aufkommenden Wirbel wirken wie zartes Streicheln oder eine sanfte Massage.

Stärkung der Abwehrkräfte

Die Funktionstüchtigkeit der Haut wird im Wasser und durch Wasser wesentlich gefördert. Die Stimulierung des Körpers durch kaltes Wasser in Maßen verbessert deutlich den allgemeinen Schutz vor Infektionskrankheiten. Der Kältereiz regt die Wärmeregulationsfähigkeit des Körpers an und verbessert die Funktionstüchtigkeit der Haut. Dies führt zur so genannten „Abhärtung“ und schützt damit vor Krankheiten, besonders vor Erkältungen.

Verbesserung der Stoffwechselleistung

Der Herzmuskel wird auf Dauer kräftiger und pumpt pro Schlag mehr Blut in den Körper. Das hat zur Folge, dass die Herzfrequenz sinkt. Daraus ergibt sich ferner, dass die Durchblutung des Körpers und somit die Versorgung der Organe und der Muskulatur verbessert wird.

Wann sollte man auf keinen Fall Aqua-Fitness machen?

  • bei akuten Infekten und Entzündungen
  • bei unbehandeltem hohen Blutdruck und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • bei Anfallsleiden
  • bei offenen Wunden
  • bei Hauterkrankungen (z.B. Warzen, Pilze)
  • bei Alkohol- oder Drogenmissbrauch

Grundsätzlich gilt: In Zweifelsfällen einen Arzt oder Heilpraktiker fragen!

Was ist zu beachten?

  • Schwangere mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten vor Trainingsbeginn mit ihrem Arzt oder einem Heilpraktiker Rücksprache halten.
  • Bei akuten Infekten oder offenen Wunden gilt Trainingsverbot!
  • Grundsätzlich sollte bei allen Übungen darauf geachtet werden, nicht in eine Hohlkreuzstellung zu geraten, was durch die Anspannung von Bauch- und Gesäßmuskulatur verhindert werden kann.
  • Die Gelenke sollten niemals ganz durchgestreckt werden (z.B. Ellbogen- oder Kniegelenk).

Anwendungsgebiete von Aqua-Fitness

  • Übergewicht
  • Schwangerschaft
  • Cellulitis
  • Osteoporose
  • Rückenbeschwerden
  • Herz-Kreislauf-Probleme
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Autor:   Michele DeVivo
Wertung:   ø 10,00
Bewertet:   2
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