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Synergetik

Synergetik

Das menschliche Gehirn ist die Schaltzentrale für die Verarbeitung von Informationen, die neuronale Vernetzungen in Form von Strukturen, Bildern und Mustern darstellt. In der Neurobiologie und Hirnforschung wurde aufgezeigt, dass der Aufbau dieser neuronalen Vernetzungen über Selbstorganisationsprozesse zustande kommt. Mit der Synergetischen Anwendung kann der Vorgang der Selbstorganisation jetzt auch in den neuronalen Vernetzungen gezielt reproduziert und solange durchgeführt werden, bis sich eine gänzliche Neustrukturierung der neuronalen Verknüpfungen hergestellt hat. So eine Neustrukturierung bringt auch eine Auflösung körperlicher und psychischer Symptomatik mit sich.

Das synergetische Verfahren ist die direkte Begegnung und Konfrontation mit den eigenen inneren Bildern, bei der der Mensch seine Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen ausdrücken kann. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei der der Mensch seine innere Welt näher kennen lernt. Nach einer Entspannungsübung entfalten sich die eigenen inneren Bilder, die z.B. den Charakter von Landschaften oder Welten annehmen können. Dabei erleben wir uns selbst als ein aktiv handelnder Reisender in diesen inneren Regionen. Die auftauchenden Bilder können unsere Bedürfnisse, Ängste, Konflikte und Aspekte der eigenen Persönlichlkeit darstellen. Auch verborgene Fähigkeiten und Ressourcen werden in symbolischer Form erkennbar. Durch die Auseinandersetzung mit den eigenen Imaginationen können Probleme unterschiedlichster Art bearbeitet werden und unterstützen unsere Persönlichkeitsentfaltung.

Das Eintauchen in die Entspannung und die Zuwendung in die eigene innere Welt ist ein natürlicher Vorgang, der jedem Menschen zur Verfügung steht. Wichtig für die Synergetische Arbeit ist es, das der Mensch seine Innenwelt betritt und in Beziehung mit seinen inneren Bildern gelangt.

Der zentrale und das Alleistellungsmerkmal der synergetischen/psychobionischen Technik begründete Unterschied liegt in der Art und Weise der Auseinanderstzung mit den eigenen Imaginationen. Hierbei werden keine von Außen induzierten Vorgaben wie:"Stelle Dir dies oder jenes vor..." oder hypnotischen Anweisungen angewendet um etwas in das "eigene System" des Menschen hineinzugeben. Auftauchende innere Anteile werden zwar aktiviert aber nicht von Außen mittels "positiver Imagination" oder gar hypnotischer Induktion bearbeitet. Das Ziel der Synergetischen Technik ist nicht der Versuch, Ängste und Konflikte positiv zu überschreiben, sondern die Auflösung dieser Ängste und Konflikte. Dies geschieht durch den direkten Kontakt mit dem vorhandenen Ausgangpunkt, der dann mittels eigener bewußter Sensibilisierung eine befreiende Auflösung bewirkt. Die Synergetik unterstützt diese Arbeit, indem sie dazu auffordert, die inneren Bilder und Wahrnehmungen miteinander und untereinander in Verbindung zu bringen. Das Resultat ist z.B. eine Steigerung der Lebensfreude, Konfliktfreudigkeit, Willens- und Durchsetzungskraft, Selbstwertgefühl und Liebesfähigkeit.

Eine Synergetische-Innenweltreise beinhaltet immer eine Selbsterfahrung und somit eine Lebenskompetenzerhöhung. Hierbei werden Hintergrundstrukturen von Befindlichkeitsstörungen, Konflikten, Krankheitssymptomen, Ängsten u.a. aufgefunden und diese eigenverantwortlich, ganzheitlich synergetisch verändert. Da diese Neuorganisation nicht nur die geistigen, sondern auch die körperlichen Strukturen betrifft, kann auch eine Heilung körperlicher und psychischer Krankheiten eintreten.

Die Fähigkeit zu Selbstorganisation besitzt jeder Mensch unabhängig von Alter und Geschlecht. Sie kann ausnahmslos von jedem - ungeachtet seiner körperlichen oder psychischen Verfassung - genutz werden.

Für die fachgerechte Anwendung der synergetischen Technik gibt es ein weitreichendes System der Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle, welches durch einen Berufsverband gefördert und garantiert wird.

Anwendungsbeispiele

Zum Erkennen von Hintergründen und deren Aufarbeitung bei:

  • Krankheitssymptomen, Schmerzen und Befindlichkeitsstörungen, körperlicher oder psychischer Art
  • Konflikten in der Partnerschaft, Familie, im Beruf und in der Schule,
  • Ängsten, Phobien, Schockzuständen, Traumatas, Unfällen und Schlafstörungen,
  • Essstörungen und Suchtproblemen
  • Depressionen und Missbrauch,
  • unerfülltem Kinderwunsch und Geburtsvorbereitung.
  • Zur Sterbebegleitung und Trauerarbeit.




Autor:   Michele DeVivo
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