Sternzeichen
Zwillinge:
Die Zwillinge-Zeit (22. Mai –
21. Juni) fällt streng genommen zwar noch nicht in den Sommer, dennoch
erscheint der Juni als der aktivste der Sommermonate. Da es noch nicht ganz
so heiß und schwül, aber schon angenehm warm ist, ist jetzt die schönste
Zeit für Ausflüge, Kurztrips und Unternehmungen aller Art. Die Straßencafés
und öffentlichen Plätze füllen sich schlagartig mit Besuchern,
was ein Hauptmerkmal des Zwillinge-Zeichens symbolisch zum Ausdruck bringt,
nämlich den Drang zum kommunikativen Austausch und geselligen Miteinander.
Auch in der Natur erscheint die Vielfalt niemals größer als jetzt,
wenn es überall blüht, die Insekten ausschwärmen und sich an
den Pflanzen die merkwürdigsten Fruchtstände bilden. Besuchen Sie
doch mal wieder einen botanischen Garten und sehen Sie selbst…!
Zwillinge-Menschen lieben ein abwechslungsreiches Klima. Sie möchten die
Welt in ihrer schillernden Buntheit erleben und im Geiste am liebsten von einer
exotischen Blüte zur nächsten springen. Sie sind die großen
Vernetzer, die die „Blütenpollen des Wissens“ von A nach B
tragen, ohne dabei allerdings immer allzu sehr in die Tiefe zu blicken.
Was das Gegenzeichen betrifft, so kommt der Zwilling eigentlich ganz gut mit
dem Schützen klar. Die Vertreter beider Zeichen sind wissensorientiert,
nur dass die Zwillinge mehr Augenmerk auf die verstreuten Details legen und
gerne vom Ziel abschweifen, während die Schützen stets die große
Vision im Auge behalten. Zwillinge bewundern diesen Blick auf das Ganze, der
ihnen selbst abgeht, finden aber trotzdem immer einen Weg, große Ideen
mit relativierenden Einwänden so wirkungsvoll zu torpedieren, dass der
Schütze früher oder später entnervt kapituliert. Seine Rechthaberei
finden die Zwillinge ziemlich ätzend und seine Neigung, über das Naheliegende
zu stolpern, lächerlich, aber immerhin gelingt es dem Schützen, irgendwo
geistige Landmarken zu setzen, während den Zwillingen die schöne bunte
Welt manchmal in tausend kleine sinnlose Splitter zerfällt.
Astro-medizinisch gesehen entspricht dem Zwilling das Sprachvermögen (mehr
von der Gehirnseite her, weniger was die Sprachorgane selbst betrifft, die dem
Stier unterstehen), die Körpermotorik sowie die oberen Extremitäten
(also Arme, Hände, Finger), mit deren Hilfe die Kinder die Welt konkret
"be-greifen" lernen.
Globale Trends:
Der Mai war sehr schwungvoll –
jetzt dürfen wir wieder das Fahren mit angezogener Handbremse üben.
Saturn läuft den ganzen Monat über ins Quadrat zu Jupiter, stoppt
Höhenflüge, wirft Sand ins Getriebe - und sorgt damit für wertvolles
Innehalten.
Kommunikation und Denken (Merkur):
Dies wird ein ungewöhnlich
fruchtbarer Monat, was das Geistesleben und die Kommunikation angeht, vorausgesetzt
es werden die grundlegenden Vorlieben des Krebs-Merkurs (3. – 28. Juni)
beachtet: Gespräche, Pläne und Gedanken, die um das Gefühlsleben,
die Liebe, soziale Belange, Familie und Musisches kreisen, werden genauso begünstigt
wie Intuition, Einfühlsamkeit und Empathie. Menschen mit einer aktiven
linken Gehirnhälfte und einer hohen emotionalen Intelligenz dürften
daher in diesem Monat zur Höchstform auflaufen, während alle anderen
jetzt die Gelegenheit haben, in dieser Hinsicht kräftig dazuzulernen. Dies
gilt insbesondere für die Tage vom 3. – 14. Juni (besonders intensiv),
17. – 19. Juni sowie 23. – 27. Juni. Nur am 15./16. Juni erzeugt
Neptun leise Irritationen, und vom 20. - 22. Juni herrscht eine gewisse Gereiztheit.
Geschäftsleben (Merkur):
Der diesjährige Juni ist von einer merkwürdigen Spannung beherrscht:
Eigentlich laufen die Geschäfte reibungslos, und wer einen guten Geschäftssinn
hat, könnte jetzt sogar ganz besonders profitieren (günstigste Phase
vom 3. – 14. Juni, abgeschwächt auch vom 23. – 26. Juni). Dennoch
hakt es auf der Umsetzungsebene gewaltig, so dass konkrete Vorgehensweisen sorgfältig
und kleinschrittig abgestimmt werden müssen. Schwierig ist vor allem die
Zeit vom 15. – 22. Juni, in der man nicht ganz klar sieht und sich einem
die Hindernisse besonders zäh in den Weg stellen. Um den 20. – 22.
Juni wird die nervöse Reizspannung ihren Höhepunkt erreichen. Wenn
Merkur dann am 28. Juni in den Leerlauf geht, sollte man sich ein kleines Päuschen
gönnen, da bei der Arbeit sowieso nichts Gescheites herauskommen würde.
Handeln (Mars):
Während es auf der intellektuellen
Ebene nur so "flutscht", geht die konkrete Umsetzung eher mühsam
voran. Der Löwe-Mars quält sich fast den ganzen Monat über den
Saturn hinweg (3. – 22. Juni), d.h. er möchte zwar groß aufspielen,
aber dauernd werden ihm Knüppel zwischen die Beine geworfen. Nur wer, wie
gereifte Steinbock-Menschen zum Beispiel, strategisch klar und mit stabilem
Rückhalt vorgeht, kann in dieser Zeit etwas erreichen. Nach dieser aufreibenden
Phase fällt Mars ab dem 27. Juni erschöpft dem Neptun in die Arme:
Bis zum Monatsende steht daher vor allem relaxen auf dem Plan. Gönnen Sie
sich aber lieber etwas Wellness, statt träge auf dem Sofa herumzuliegen…
Liebe (Venus):
Die Liebe erscheint in diesem Monat
durchwachsen. Zwar ist die Kommunikation in Liebesdingen die ganze Zeit über
hervorragend, so dass man jetzt unbedingt das Gespräch suchen sollte -
vor allem wenn diese Seite der Partnerschaft in letzter Zeit etwas eingeschlafen
sein sollte oder zwischen dem 4. und 6. Juni Probleme hochgespült werden.
Für diejenigen, die auf Partnersuche gehen wollen, sieht es allerdings
weniger erfolgversprechend aus: Die Gefahr, dass sich allzu große Erwartungen
und hoffnungsfrohe Anfänge als Illusion erweisen, ebbt den ganzen Monat
nicht ab. Die Stimmung ändert sich glücklicherweise ab dem 24. Juni,
wenn die Venus in die Zwillinge wandert und auf aussichtsreichere Konstellationen
im Juli zusteuert. Genießen Sie daher bis zum Monatsende schon einmal
eine gewisse Leichtigkeit und Frische…
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