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Jyotish – die vedische Astrologie

Jyotish – die vedische Astrologie

Die vedische Astrologie wird als Jyotish bezeichnet. Der Begriff leitet sich von Jyoti (Licht) ab. Jyotish kann man als Lehre des Lichts verstehen. Licht im Sinne von Erkenntnis und Einblick in unser Karma (Handlung), das als Resultat unserer Handlungen in Vorleben verstanden wird.

Erfahrene AstrologenInnen erkennen in den Planetenkonstellationen zum Zeitpunkt der Geburt die Stärken und Schwächen eines Menschen, seine – vielleicht verborgenen – Talente und Aufgaben.

Gefahren oder Hindernisse durch ungünstige Planetenkonstellationen können erkannt und bewusst transformiert (aufgelöst bzw. auf einer anderen Ebene verarbeitet) werden, wenn man sie rechtzeitig wahrnimmt.

Die vedische Astrologie bietet verschiedene Möglichkeiten, negative Planeteneinflüsse zu transformieren und geschwächte Planeten zu stärken, z.B.:

  • Rezitieren (lautes wiederholen) der den Planeten zugeordneten Sanskrit-Texte (Sanskrit ist die Altindische Sprache)
  • Tragen der entsprechenden Edelsteine - z.B. als Schmuckstück
  • Korrekturmaßnahmen auf Wohnungsebene in Kombination mit Vastu (vedische Baulehre)

In Verbindung mit Vastu – der vedischen Lehre des gesunden und harmonischen Wohnens – lassen sich weitere Rückschlüsse auf das Schicksal eines Menschen ziehen:

  • Gesundheitliche Wechselwirkungen zwischen einer Wohnung und ihren BewohnerInnen
  • Partnerschaftliche Aspekte
  • Finanzielle Tendenzen

Hierzu wird das Horoskop auf den Gebäudegrundriss übertragen und in Verbindung mit diesem interpretiert. Die Korrekturempfehlungen einer Vastu-Analyse ermöglichen den BewohnerInnen, ihr Schicksal durch eine Veränderung ihrer wohnlichen Situation positiv zu beeinflussen.

Jyotish unterscheidet sich in einigen Aspekten von der uns eher vertrauten westlichen Astrologie:

  • Die vedische Astrologie geht vom siderischen (unbeweglichen) Tierkreis aus, der sich an der Position des Fixsternes Spica orientiert;
  • die westliche bezieht sich auf den tropischen (beweglichen) Tierkreis und bezieht sich auf die Position der Sonne.
  • Folglich ergibt sich zwischen dem siderischen und tropischen Tierkreis eine Differenz von derzeit ca. 24°.
  • Die Positionen der Planeten in einem vedischen Horoskop sind gegenüber ihrer Position in der westlichen Astrologie um ca. 24° zurückzurechnen.
  • Die vedische Astrologie berücksichtigt die sogenannten Mondhäuser (27 Nakshatras) und die Mondknoten Ketu (absteigend) und Rahu (aufsteigend).
  • Die westliche Astrologie bindet in ihre Horoskopinterpretation neben den unten genannten Planeten Neptun, Pluto und Uranus ein;
  • die vedische bezieht sich auf die klassischen Planeten Jupiter, Merkur, Mars, Venus, Saturn sowie Sonne und Mond.




Autor:   Andrea Frink
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