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| Was ist Tai... |
Was ist Tai Chi für mich?
Der
Auslöser mich mit Tai Chi zu befassen, war die Tatsache, dass ich beobachtete
regelmäßig Kopfschmerzen zu bekommen, wenn ich mich körperlich
beim Sport sehr verausgabt hatte. In dieser Zeit hatte ich ein hohes Arbeitspensum
zu bewältigen und suchte im Sport ein Ventil zum Stressabbau. Tai Chi als
Heilgymnastik schien mir sinnvoll in meiner Situation zu sein. Seit Oktober
2001 lerne und übe ich mich in Tai Chi. Inzwischen habe ich Tai Chi für
mich entdeckt als Hilfe zum "Herunterfahren" bei vollem Arbeitspensum.
Durch die konzentriert ausgeführten Bewegungsfolgen kann ich meinen Körper
wohltuend wahrnehmen. Anthony de Mello beschreibt in seinem Buch "Meditieren
mit Leib und Seele. Neue Wege der Gotteserfahrung. (Keveler, 1 Auflage 1984):
Es ist schwierig, die Gedanken zum Schweigen zu bringen. Wie mühsam, den
Verstand vom Denken, vom immerwährenden Denken, von der Produktion immer
neuer Gedankenketten abzuhalten." De Mello war ein katholischer Christ
indischer Herkunft, für den Meditation einen wichtigen Stellenwert hatte.
Seine Beschreibung der Produktion von Gedankenketten kenne ich. Durch den meditativen
Charakter von Tai Chi finde ich eine Möglichkeit die Gedanken zum Schweigen
zu bringen. Schließlich erlebe ich Tai Chi als einen wachstümlichen
Prozess, denn hier gibt es keine schnellen Erfolge. Diesen wachstümlichen
Prozess anzunehmen ist gegen den allgemeinen Trend. Doch genau dieser Prozess
hilft mir zu realisieren, dass ich als Mensch ein trainierender, lernender Mensch
bin und nur durch ein stetiges Trainieren und lernen kann eine dauerhafte Veränderung
geschehen.
Susanne Gebhardt |
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| Autor: |
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Susanne Gebhardt |
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