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Saskia |
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| since 19.05.2012 |
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| Nachrichten: |
Gast |
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Beim Röntgen wurde ein Schatten auf dem Beinknochen entdeckt, der vom behandelnden Arzt als Knocheninfarkt diagnostiziert wurde ohne einen Hinweis, was man dagegen tun kann. Was ist ein Knocheninfarkt und welche Therapieverfahren gibt es?
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| post of 02.02.2006 - 09:28 |
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| Therapie Knocheninfarkt und Grunderkrankungen |
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| since 18.10.2003 |
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Administrator
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13 |
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Liebe Saskia,
ich möchte gerne erst einmal den Begriff des Infarkt erläutern: Dies ist generell ein Gewebsuntergang infolge einer Durchblutungsstörung (Ischämie). Meist entsteht ein solcher Infarkt auf der Grundlage eines Gefäßverschlusses.
Ein Knocheninfarkt sagt aber noch nichts über die Grunderkrankung aus. Ebenso verhält es sich mit der Osteonekrose (von griech. osteon = Knochen und nekros = abgestorben). In einigen Fällen können die Ursachen ohne Anlaß auftreten und in anderen Fällen liegen Grunderkrankungen vor, wie z.B. Stoffwechselkrankeheiten (Zuckerkrankheit), entzündlich-rheumatische Systemerkrankungen oder andere Erkrankungen, bei denen es zu einer Durchblutungsstörung kommen kann. Aber auch Medikamente können zu solch einer Diagnose führen, insbesondere Cortison oder auch Marcumar.
Die Therapie hängt sehr vom örtlichen Befund, speziell dem Ausmaß des betroffenen Bezirks und von möglichen Begleiterkrankungen oder Begleitproblemen ab. Gleichzeitig bedarf es der Untersuchung ob es sich um ein akutes Geschehen oder einen älteren Befund handelt.
Im günstigsten Fall ist es heute möglich operativ durch die Transplantation von gesundem Gewebe die betroffenen Gewebezonen zu versorgen. Dazu kommen je nach Lage der Dinge unterschiedliche Techniken und Verfahren zur Anwendung.
Welche Grunderkrankung liegt dem Knochenifarkt zugrunde? Erst dann läßt sich mehr zu möglichen Therapien sagen.
Vielleicht ist es eine Arthrose, die bereits zu Knochenveränderungen geführt hat. Dann sollte man über eine dauerhafte Therapie oder operative Sanierung nachdenken.
Wichtig ist es noch zu erwähnen, sich nicht einfach mit der Diagnose abzufinden sondern der Ursache auf den Grund zu gehen. Erstens kann sich der Zustand weiter verschlechtern und Folgeerkrankungen stellen sich später ein.
So viel für den Moment!
Mit freundlichem Gruß
Michele De Vivo
Gesundheits- und Naturheilpraxis Wettenberg
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| post of 02.02.2006 - 12:53 |
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| Knocheninfarkt ohne Ursache |
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| since 18.10.2003 |
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Administrator
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| Nachrichten: |
13 |
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Am 02.04.06 erhielt ich per eMail folgende Frage:
Hallo,
ich habe ihre Antwort bei Koncheninfarkt gelesen. Wenn die Ursache nicht zu finden ist, was gibt es für eine Therapie?
Gruß
Anuschka
Liebe Anuschka,
leider war keine eMail-Adresse in der eMail zu finden. Die Frage kann auch hier im Forum gestellt werden. Die nötige Standard-Registrierung für das Trigolino_Forum ist für jeden kostenfrei. Darüber hinaus erhalten auch andere User zusätzliche Info über dieses Thema. Aber jetzt zur Antwort:
Schulmedizinisch wird normalerweise neben der Therapie der Grunderkrankung evtl. eine chirurgische Ausräumung des abgestorbenen Knochengewebes mit anschließender Auffüllung des Defektes mit Knochenmaterial erfolgen. Auch die Gabe von Antibiotika über einen längeren Zeitraum wird oft angewendet.
Da die Ursache nicht ersichtlich ist, besteht alternativ die Möglichkeit mit einer "Homöopathischen Therapie" oder einer "TCM-Therapie" (Akupunktur) zu therapieren. Damit können evtl. die Symptome gelindert oder sogar beseitigt werden. Abgestorbenes Knochengewebe läßt sich aber nicht durch diese Methoden ersetzen.
Mit freundlichem Gruß
Michele De Vivo
Gesundheits- und Naturheilpraxis Wettenberg
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| post of 03.04.2006 - 00:58 |
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Maxi  |
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| since 19.05.2012 |
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| Nachrichten: |
Gast |
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Hallo ,
ich habe auch mehrere Knocheninfarkte und weiss nicht welche Ärzte für diesen Bereich zuständig sind.
Kann mir irgend jemand vielleicht darrüber Auskunft geben und welche Kliniken am besten dafür geeignet sind.
Habe erst heute Mittag den Befund bekommen und kann daher meinen Arzt nicht mehr erreichen.
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| post of 11.08.2006 - 19:10 |
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| Welcher Arzt bei Knocheninfarkt |
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| since 18.10.2003 |
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Administrator
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Hallo Maxi,
normalerweise ist ein Ortopäde der erste Ansprechpartner. Je nach Befund werden dann andere Fachbereiche konsultiert. Die Orthopädie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen.
Eine Klinik für Orthopädie und Rheumatologie ist der richtige Ort. Eine gute Empfehlung, in Bezug auf eine Klinik, kann ich dir leider noch nicht geben. In welchem Einzugegebiet wohnst du denn?
Mit freundlichem Gruß
Michele De Vivo
Gesundheits- und Naturheilpraxis Wettenberg
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| post of 11.08.2006 - 19:37 |
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| since 25.08.2011 |
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Hallo,
bei mir wurden vor kurzem in beiden Knien und Umgebung kleine Knocheninfarkte diagnostiziert.
Hauptverantwortlich hierfür sind wohl die Chemotherapien, Bestrahlungen und weiteren Behandlungen im Rahmen einer Leukämie (ALL) vor 24 Jahren und Rezidiv mit anschließender KMT vor 20 Jahren.
Mich interessiert zu den Knocheninfarkten vor allem 3 Dinge:
- Werden sie größer? Also, vergrößert sich der nicht durchblutete / abgestorbene Bereich im Knochen u. U. so, dass irgendwann Brüche mangels Knochensubstanz vorprogrammiert sind?
- Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch in anderen Körperregionen Knocheninfarkte auftreten?
- Manchmal verspüre ich im Knochen (fernab von Gelenken) ein leichtes dumpfes Ziehen. Unregelmäßig, nicht wettergebunden, kommt und geht wie es will. Sind das Auswirkungen der Knocheninfarkte oder hat da die Arthrose der Knie ihre Finger im Spiel?
Ich hoffe mir kann jemand bei meinen Fragen weiterhelfen?!
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| post of 11.09.2011 - 21:18 |
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