Optimale Wirkung und die homöopathische Behandlungsdauer

Die Homöopathischen-Mittel gibt es in verschiedenen Darreichungsformen, nämlich als Tropfen, Tabletten oder Globuli (kleine Zuckerkügelchen). Die Wirkstoffe werden über die Mundschleimhaut aufgenommen. Die Tropfen sind deshalb für etwa eine Minute im Mund zu behalten. Die Tabletten und Globuli sollte der Erkrankte langsam im Mund zergehen lassen. Um die Wirkung nicht zu beeinträchtigen, ist mindestens 15 Minuten vor oder nach der Einnahme auf das Essen, Trinken, Rauchen oder Zähne putzen zu verzichten. Einige Therapeuten empfehlen während der Therapie Kaffee, Schwarztee, starke Gewürze, ätherische Öle oder intensiv riechende Stoffe wie Kampfer zu meiden. Homöopathische Mittel sollten nicht mit der Hand berührt werden, auch von einer Einnahme mit einem Metalllöffel wird abgeraten. Am besten werden die Mittel auf einen Plastiklöffel oder direkt auf die Zunge bzw. unter die Zunge gegeben.

In akuten Fällen, etwa bei einer Sportverletzung oder Erkältung, bessert sich der Zustand nach Mitteleinnahme oft schon am selben Tag. Bei chronischen Erkrankungen können Monate, sogar Jahre vergehen, bis alle Symptome verschwunden sind. Denn dazu benötigt man häufig mehrere Heilmittel nacheinander, die bis an die - auch seelischen - Wurzeln der Krankheit heranreichen.





Autor:   Michele
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