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| Haut |
Unsere Haut beherbergt zwischen den Körperhaaren
und Hautschuppen viele Gäste. Etwa zehnmal mehr Bakterien, Viren, Milben und
andere „Tierchen“ besiedeln dieses Areal als wir Zellen haben. Diese Gäste halten
uns gesund und sind in erster die Instanz gegen Infektionen. Neugeborene Babys
bekommen wichtige „Hautbakterien“ erst durch den Hautkontakt mit der Mutter.
Fehlt dieser Kontakt, weil das Neugeborene im sterilen Brutkasten liegt, so
fehlt die natürliche Besiedlung der Haut. Der kleine Organismus ist daher viel
anfälliger für Erkrankungen.
Wir
tragen oft selbst dazu bei, dass das Gleichgewicht unserer ständigen Begleiter
gestört wird. Antibiotika bekämpfen nicht nur schädliche Krankheitskeime, sondern
auch unsere gesunde und nützliche Bakterienflora. Auch ein übertriebener Reinlichkeit
schadet eher als das es hilft. Viele Ärzte und Heilpraktiker geben daher den
Rat, Shampoo, Seife oder Duschgel nicht zu oft zu verwenden. Je älter wir werden,
desto mehr verändert sich die Bakterienzusammensetzung unserer Haut. Da die
Haut im Alter weniger Talg und Fett produziert, bekommen die Bakterien weniger
Nahrung und die Haut wird anfälliger gegen Infektionen. Außer der Abwehr gefährlicher
Keime, erfüllen diese Gäste noch eine ganz andere Aufgabe: Sie zersetzten den
Schweiß, der eigentlich nach nichts riecht. Durch die Zersetzungsprodukte entsteht
unser Körpergeruch und entscheidet ob wir uns „riechen“ können. |
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| Autor: |
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Michele |
| Gesehen: |
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1421 |
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